Maine Coon: Gewicht und Gewichtstabelle

Große Katzen wie die Maine Coon sind naturgemäß etwas schwerer als beispielsweise Hauskatzen. Da sie aber auch zu ungesundem Übergewicht neigen, müssen ihre Besitzer ein Auge auf die Entwicklung auf der Waage haben.

Faule Maine-Coon-Katzen können leicht übergewichtig werden
Faule Maine-Coon-Katzen können leicht übergewichtig werden (Bild: Bildhinweise)

Wieviel dürfen Maine-Coon-Katzen wiegen?

Da die Maine Coons zu den größten Hauskatzen überhaupt zählen, bringen sie auch einige Kilos auf die Waage, grob gerechnet zwischen fünf und zehn Kilogramm. Wieviel sie tatsächlich wiegen, hängt davon ab, ob es sich um einen Kater oder eine Kätzin handelt und wie der individuelle Körperbau beschaffen ist.

Kätzinnen können auch lediglich vier Kilo schwer sein wiegen im Normalfall bis zu 6,5 Kilogramm. Bei Katern reicht die Spanne von 5,5 bis 9 Kilogramm. Es gibt auch besonders wuchtige Exemplare, die deutlich mehr als zehn Kilogramm auf die Waage bringen. Diese sind dann aber meistens übergewichtig, was weitgehend vermieden werden sollte.

Ein pummeliges Erscheinungsbild droht meist erst in fortgesetztem Alter, da die Maine Coons anders als die Hauskatzen (Europäisch Kurzhaar) erst mit drei bis vier Jahren ausgewachsen sind und daher auch erst dann ihr volles Gewicht erreichen.

Welche Gewichtsentwicklungen im Normbereich liegen zeigen entsprechende Gewichtstabellen, an denen man sich grob orientieren kann. Zur konkreten Einschätzung sollte der Tierarzt herangezogen werden.

Was tun bei Übergewicht?

Am besten ist es natürlich, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung beugt man dem Übergewicht vor. Da Katzen nicht Gassi gehen, ist in puncto Bewegung etwas Fantasie gefragt. Meistens lassen sich die Maine Coons zu einem S piel auffordern.

Wenn die Katze bereits übergewichtig ist, gestaltet es sich wesentlich schwieriger, sie gewichtsmäßig wieder in den Normbereich zu bekommen. Die Maine Coons sind dann deutlich fauler und sind nicht so schnell zu Spielen bereit, vor allem nicht, wenn diese mit Bewegung zu tun haben. Hier hilft ein etwas fieser Trick: Trockenfutter nicht in den Napf geben, sondern einzeln werfen. So bewegt sich die Katze immerhin bis zu dem jeweiligen Leckerbissen. Hält man dies konsequent für eine Mahlzeit pro Tag ein, wird sich nach einigen Wochen ein sichtbarer Effekt einstellen.

Zudem kann eine Umstellung auf spezielles Diätfutter in Erwägung gezogen werden – sofern die Katze nicht ohnehin schon damit ernährt wird. Dieses Futter ist fettreduziert und weist einen höheren Eiweiß- und Ballaststoffanteil auf. Da Katzen leicht zu-, aber deutlich schlechter wieder abnehmen, wird es jedoch einige Zeit dauern, bis hier eine deutliche Änderung wahrzunehmen ist. Um keine Gesundheitsschäden zu riskieren, sollten sich Katzenbesitzer vor der Futterumstellung aber mit dem Tierarzt abstimmen.

Genau so wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Fütterung an sich. Auf keinen Fall sollte sich immer etwas im Napf befinden. Vielmehr sollte am besten gemeinsam mit dem Tierarzt die tägliche Futtermenge festgelegt werden. Diese gibt es zu zwei festen Mahlzeiten. Es wird nicht nachgefüllt, nicht Aufgefressenes kommt weg. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass die Katze aus Langeweile frisst. Fällt dieser Zeitvertreib weg, sind die Katzen auch wieder offener für Bewegungsspiele.

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