Maine-Coon-Mix

Wer einen Maine-Coon-Mix sucht, hat die Qual der Wahl. Es gibt Kätzchen aus Verpaarungen mit den unterschiedlichsten Rassen.

Ein zwei Monate altes Maine-Coon-Bengalkätzchen
Ein zwei Monate altes Maine-Coon-Bengalkätzchen (Bild: siehe Bildhinweise)

Züchter und eingefleischte Maine-Coon-Liebhaber schlagen bei diesem Thema die Hände über dem Kopf zusammen. Für sie sind Mischlinge das Werk von Vermehrern. Manche Katzenbesitzer sehen jedoch das Unheil in den Zuchten mit ihren verengten Genpools und setzen ganz bewusst auf Verpaarungen unterschiedlicher Rassen.

Ganz egal, wie man nun zu diesem Thema stehen mag, es gibt sie, diese kleinen Mischlingskatzen – und das nicht zu knapp. Wer also gerne so ein Kätzchen hätte, tut ein gutes Werk, eines bei sich aufzunehmen.

Vor- und Nachteile der Mischlingskatzen

Tatsache ist, dass sich bei einer Paarung unterschiedlicher Rassen der Genpool ausgedehnt. Ob die Gefahr von Erbkrankheiten dadurch spürbar eingedämmt oder eher um einige Varianten erweitert wird, ist nicht ganz geklärt. Zumindest aber besteht keine Bedrohung von Inzuchterscheinungen, und das ist eindeutig ein Vorteil.

Ein Nachteil ist sicherlich, dass man nicht weiß, was bei einer Verpaarung herauskommt. Selbst, wenn bekannt ist, welcher Rasse der “schuldige” Kater angehört, ist noch längst nicht gesagt, welche Auswirkungen dies hat. Positiv wirkt sich womöglich aus, wenn die Paarung zwischen ähnlichen Rassen stattfindet. Bei einer Maine Coon wäre das beispielsweise eine Norwegische Waldkatze. In der Praxis sind aber eher Hauskatzen die potenziellen Partner.

Wie findet man einen Maine-Coon-Mix?

Da Mischlingskatzen unter Züchtern nicht erwünscht sind, findet man über diese Schiene auch keinen Maine-Coon-Mix. Wer gerne einen hätte, wird in Zeitungsinseraten und im Internet unter dem entsprechenden Suchbegriff fündig.

Auch wenn es sich hierbei nicht um eine reinrassige Katze handelt, sollte man vom Verkäufer bis auf das Vorlegen eines Stammbaums Dasselbe wie von einem seriösen Züchter erwarten: verantwortungsvolle Aufzucht, gesunde Kätzchen, Impfbescheinigungen, sauberes Zuhause, sympathisches und kompetentes Auftreten. Nur, wenn man absoultes Vertrauen in diese Person hat, sollte man ein Kätzchen abnehmen.

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